Bereitstellung von Wasser für die Weinbergbewässerung

Gemmrigheim ist eine vom Weinbau geprägte Gemeinde. Gute Randbedingungen für den Weinbau zu schaffen, sind der Gemeindeverwaltung und dem Gemeinderat ein wichtiges Anliegen.

Zur Sicherung der Qualität im lokalen Weinbau werden in der Sommerzeit viele Weinberge in Gemmrigheim bewässert. Gleichermaßen gilt das für den Anbau von Obst. Die Gemeinde stellt dafür wie in den vergangenen Jahren am Parkplatz der Wasenhalle und an der Kläranlage Zapfstellen zur Verfügung, an der die Winzer und Obstbauern Wasser zur Bewässerung ihrer Weinberge und Obstwiesen holen können.

Die Bereitstellung von Wasser soll zum einen für die Winzer und die Obstbauern, aber auch für die Gemeinde möglichst wirtschaftlich, unbürokratisch und gerecht, gestaltet werden. Gleichzeitig ist aber auch auf einen störungsfreien und gegenüber Missbrauch und Sabotage sicheren Betrieb der Anlage Wert zu legen, und die Störungen für den Rest der Bevölkerung sollen so gering wie möglich gehalten werden.

In den Genuss der Wasserbereitstellung kommen Gemmrigheimer Winzer und Obstanbauer. Die Bezugsberechtigung wird durch Eintragung in eine im Rathaus im Bürgerbüro (Zimmer 02) ausliegende Liste erlangt, in die man sich während der üblichen Öffnungszeiten der Gemeindeverwaltung eintragen kann. Per Unterschrift erkennt jeder Nutzer die auf einem Informationsblatt zusammengefassten Nutzungsbedingungen an, die zwischen Vertretern der Winzer und der Gemeinde abgestimmt wurden.

Die Wasserentnahme ist an Werktagen von 6:00 Uhr bis 22:00 Uhr zulässig. An Sonn- und Feiertagen bleibt die Wasserentnahme geschlossen.

Die Absperreinrichtungen für das Wasser sind durch Zahlenschlösser gesichert. Der Code für die Zahlenschlösser wird mit Eintragung in die o.g. Liste ausgegeben. Jeder Nutzer hat auf seine Wasserentnahme selbständig und eigenverantwortlich zu protokollieren und bis spätestens 30. November 2019 an die Gemeinde zu melden (Bürgerbüro, Zimmer 02). So kann das abgenommene Wasser am Jahresende dann von der Gemeinde in Rechnung gestellt werden.

Auf die Installation einer elektronischen Messeinrichtung wurde verzichtet. Dies hatte sich als aufwändig, damit teuer, gleichzeitig aber auch als sehr störungsanfällig erwiesen. Damit wäre niemandem geholfen.

Seitens der Gemeinde geht man davon aus, mit diesem auf „Treu und Glauben“ basierenden Vorgehen dem Bedarf und den Ansprüchen aller Beteiligten gerecht zu werden. Bei der Inanspruchnahme sollte jeder für sich prüfen, ob sich der Wasserbezug auf diesem Wege lohnt. Bei einem Kubikmeterpreis von 80 Cent, der wie in den vergangenen Jahren auch wieder angesetzt wird, fällt jeder dafür mehr gefahrene Kilometer erheblich ins Gewicht.

Bei Fragen stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung. Melden Sie sich dazu bitte gerne im Rathaus im Bürgerbüro in Zimmer 02.

Hier gelangen Sie zur Vereinbarung (465,8 KiB) & zum Formular-Wasserentnahme 2019 (489,9 KiB).