Kein Zuschuss mehr für Freibadkarten
Die Gemeinde gab seit 1992 Freibadkarten an ihre Einwohner aus. Die Finanzierung der Freibadkarten ging auf eine Ablösezahlung an die Gemeinde zurück. Gedanklich sollten die Karten aus den für diese Ablösezahlung erhaltenen Zinsen finanziert werden. Das hat auch viele Jahre gut funktioniert, bis vor einigen Jahren das Zinsniveau auf ein Rekordtief fiel, wo es lange Jahre verblieb. Das hat dazu geführt, dass der Erlös aus den Zinsen für die Finanzierung der Freibadkarten nicht mehr ausgereicht hat. Die Karten mussten aus dem Gemeindehaushalt bezahlt werden.
So hat der Gemeinderat in der Vergangenheit die Finanzierung zunächst nicht mehr vollständig übernommen und nur noch einen Zuschuss gewährt. 2022 kam man überein, den Zuschuss nur noch Kindern und Jugendlichen zu gewähren.
Zwischenzeitlich hat sich die Haushaltslage der Gemeinde nun aber weiter und derart verschlechtert, dass der Gemeinderat sich gezwungen sah, den Zuschuss für die Freibadkarten ab der Badesaison 2026 nun auch für Kinder und Jugendliche nicht mehr zu gewähren. So sind für das Jahr 2026 keine Mittel mehr im Haushaltsplan enthalten, und die Bezuschussung von Freibadkarten ist bis auf weiteres gestoppt. Dafür bitten wir um Verständnis.
Im Beschluss, den der Gemeinderat gefasst hat, ist vorgesehen, dass über die Bezuschussung von Freibadkarten neu entschieden wird, wenn die Haushaltslage der Gemeinde das wieder zulässt.
Die Richtlinien für die Vergabe des Plus-Passes und Gewährung von Zuschüssen an Personen mit niedrigem Einkommen lassen eine Kostenübernahme genutzter Jahreskarten für die Freibäder in Besigheim und Bönnigheim für anspruchsberechtigte Personen weiterhin zu.
