Deutschlands schrägste Orte

Ein Fremdenführer für Einheimische

Alles vermessen, entdeckt, bekannt – gibt es in Deutschland überhaupt noch Plätze zum Staunen und Wundern?

Die Geographin und Journalistin Pia Volk hat sich zwischen Wattenmeer und Allgäu, zwischen dem Frankfurter Mainufer und dem Sorbenland umgesehen und ist dabei auf lauter seltsame und seltsamste Orte gestoßen: eine Eiche mit eigener Adresse, ein fortgespültes Atlantis in der Nordsee, ein Kronleuchter in der Kölner Kanalisation, die letzte noch erhaltene Grenzschleuse für sowjetzonale Agenten.
Über all die bizarren Landschaften, exzentrischen Welten und obskuren Objekte berichtet sie in ihrem Buch. Spannend und unterhaltsam führt sie zu geographischen und historischen Kuriositäten und lehrt uns, das eigene Land mit neuen Augen zu sehen.
Auf ihrer Reise war sie bei uns in Gemmrigheim. Wir haben ihr vom Treidelpfad am Neckar entlang über das Gelände des GKN Neckarwestheim erzählt. Das hat Pia Volk neugierig gemacht, denn sie ist den Pfad entlanggewandert und er hat damit als eigenes Kapitel Einzug in ihr Buch gehalten.
Pia Volk stolpert meist eher zufällig über ihre Themen, trifft Menschen, die sie außergewöhnlich findet, hört von Orten, die seltsam sind, oder ihr werden Geschichten erzählt, die sie innehalten lassen. Ihre Texte sind in der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung, der Süddeutschen Zeitung, der Zeit und in vielen verschiedenen Magazinen erschienen. Als Erzählerin hört man sie bei Deutschlandfunk Nova. Pia hat Geographie und Ethnologie studiert und nach ihrem Abschluss ein Journalistikstudium absolviert. Von Leipzig aus erkundet sie die große, weite Welt.

Das Buch „Deutschlands schrägste Orte“ (ISBN 978-3-406-76737-1) ist am 18. März 2021 erschienen und im Buchhandel erhältlich.