Gemmrigheimer Jugendforum startet in den Echtbetrieb

Endlich war es nun soweit! Am vergangenen Donnerstag trafen wir uns zu unserer ersten regulären Besprechung vom Gemmrigheimer Jugendforum.

Es stand einiges auf dem Programm. Zuerst begrüßte und Nick Lippik ganz herzlich. Dann kam Bürgermeister Frauhammer. Er hat uns mit einer Präsentation vorgestellt, was wir machen müssen, wenn wir unsere Pumptrack-Anlage in Gemmrigheim bauen wollen. Er hat sich dazu sogar schon die Anlage in Bietigheim-Bissingen angeschaut und uns Fotos mitgebracht. Erst müssen folgende Fragen geklärt werden:

  • WO soll / kann die Anlage entstehen?
  • WIE soll die Anlage gestaltet werden? Naturbahnen, Erdhügel, Holz-/Stahlkonstruktionen?
  • WAS kostet die Anlage / woher kommt das Geld?
  • WIE überzeugen wir den Gemeinderat?

Weil eine Pumptrack-Anlage so richtig teuer ist und lange dauert, bis man sie hat, haben uns Margit Schweiker und die Praktikantin Alina Krusemark ein Projekt vorgestellt, das einfacher und vielleicht auch schneller umzusetzen ist. Die Idee dazu kam aus der Umfrage von uns Jugendlichen. Wir fanden, dass unsere Spielplätze für Jugendliche nicht geeignet sind und es keine „Chill-Plätze“ in Gemmrigheim gibt. Am Beispiel „Bodentrampolin“ hat uns Alina gezeigt, was man dabei bei einer Gemeinde beachten muss. Hier ist es nicht so, dass man einfach in den Laden gehen kann und ein Trampolin bestellt. Auch hier muss man zuerst einen Platz suchen. Dieser Platz muss geeignet sein für ein Trampolin. Dann muss man auswählen, welches Trampolin das Richtige ist. Für das Geld ist der Gemeinderat zuständig. Wenn dieser unsere Idee gut findet, gibt er uns auch das Geld.

Das Foto zeigt uns übrigens bei unserem Kennlernspiel. Das hat Kathrin Schneider vom Jugendhaus mitgebracht. Wir mussten 3 Dinge über uns aufschreiben. Danach haben wir die Zettel zusammengeknüllt und in die Mitte geworfen. Jeder hat sich ein solches Knäuel genommen und musste raten, von wem es ist. Ich hatte übrigens das Knäuel vom Bürgermeister.

Dann hat uns der Bürgermeister erzählt, dass es in Hessigheim eine Anlage zum Mieten geben soll. So wollen die Hessigheimer sehen, ob überhaupt ein Bedarf besteht. In Erligheim wurde die Aktion zurückgestellt, weil sie zu teuer sein soll. Die Erligheimer wollen ihre Anlage vielleicht in Teilen realisieren. Danach haben wir uns darauf geeinigt, dass wir uns ein paar Anlagen in der Umgebung anschauen wollen. Nicht jeder aus dem Jugendforum weiß, welche Arten von Pumptrack-Anlagen es gibt. Bis zu unserer Ausfahrt sollen sich jetzt alle überlegen, wo in Gemmrigheim eine solche Anlage gebaut werden könnte, woher man das Geld dafür bekommt und welche Art von Anlage es denn sein soll. Das sammeln wir dann alles für unser nächstes Treffen.

Bärbel Petters hat uns dann zum Schluss noch erklärt, warum es so wichtig ist, dass wir über unsere Arbeit im Jugendforum auch berichten. Wir möchten, dass wir durch unsere Berichte im Amtsblatt, auf der Internetseite der Gemeinde oder auf dem Instagram-Kanal des Jugendhauses noch weitere Jugendliche finden, die bei uns mitmachen wollen. Meine Freundin Fabienne und ich haben uns gemeldet, dass wir gerne die Berichte schreiben wollen.

Das Treffen des Jugendforums hat uns allen sehr viel Spaß gemacht. Es ist schön, wenn man in seiner Gemeinde etwas verändern und gestalten kann.
Kristina Petters

(Erstellt am 10. Oktober 2021)